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Julie

Chronik einer Liebe: wie sich Russland in Lugano verliebte

Liebe geht durch den Magen, heisst es. Das scheint auch bei vielen Touristen – und Touristinnen – zuzutreffen. Und zu meiner grossen, äusserst angenehmen Überraschung machen hier auch die kühlen Moskauer keine Ausnahme. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass ihre kühle Distanziertheit nur Schein ist. Mit etwas Geduld entdeckt man bald, dass wir vieles gemeinsam haben mit diesem Volk. Die Russen sind fröhlich, lieben die Geselligkeit und die schönen Dinge. Sie sind äusserst sympathisch und liebenswürdig.

Doch nun mal von Anfang an. Meine persönliche Erfahrung mit den Russen begann, als Lugano Turismo beschloss, zusammen mit Ticino Turismo nach Moskau zu reisen, um den Menschen dort die Sehenswürdigkeiten von Lugano und die Naturschönheiten unserer wunderbaren Region näherzubringen. Meine Kollegen Sebastiano und Jasmin und ich haben für die grössten nationalen Medien einen Event organisiert, der im Rahmen der Pressekonferenz mit einer unserer Hauptattraktionen aufwartete: Wein und Gastronomie und lächelnde Gesichter. So haben wir in Zusammenarbeit mit dem Moskauer Schweiz Tourismus einen normalen Mittwoch Abend in eine spezielle „Masterchef“-Folge verwandelt, an der Journalisten der grössten Zeitungen und der einflussreichsten TV-Sender sich in der Zubereitung typischer Tessiner Gerichte messen mussten. Lauwarmer Salat, Steinpilzrisotto, Fleischrouladen, kalte Platte und Nachtisch. Ein typisches Grotto-Menü, das sie mit eigenen Händen nachvollziehen mussten. Die Preise? Ein Aufenthalt in den besten Hotels von Lugano, was sonst? Es roch nach frischem Basilikum, zerlaufener Butter und feinem Sugo. Nach einer guten Stunde am Herd, in deren Verlauf immer wieder das Merlot-Glas gehoben wurde, bat man uns schliesslich an den Tisch. Das Degustationsessen wurde zu einer spannenden Gegenüberstellung von Journalisten, Radio- und Fernsehmoderatoren sowie Reise- und Gastronomiebloggern. Nach dem Kaffee wurde es ruhig und es lag eine gewisse Spannung in der Luft. Gleich würde das Urteil gesprochen. Den ersten Preis holte sich die Gruppe “San Salvatore”, gefolgt von weiteren vier Teams. Der Abend endete unter grossem Jubel und Applaus und alle Beteiligten verliessen den Event in bester Stimmung. Nur fünf der zahlreichen Beteiligten wurden zu den glücklichen Gewinnern einer Reise zu uns, doch alle Anwesenden waren hell begeistert vom Zauber unserer schönen Stadt und unseres einzigartigen Kantons! Und mit freudigem Herzen sage auch ich “Spasibo”!

16.02.2016

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